Thursday, March 11, 2010

Kein Deutscher, sondern Amerikaner - Al-Qaida Mann aus New Jersey mordete im Jemen


UPDATE:

War er der nächste Umar Abdulmutallab?


Rechts Sharif Mobley aus New Jersey Links der Flugzeugbomber Umar Farouq Abdulmutallab

Laut Aussage ehemaliger Arbeitgeber, was Sharif Mobley von 2002-2008 in mindestens drei amerikanischen Atomkraftwerken in New Jersey tätig. Er habe immer unter Aufsicht gearbeitet und teilweise nur Instandhaltungsarbeiten geleistet.
US-Behörden gehen diesen Hinweisen mittlerweile nach. Ein FBI Sprecher erklärte man gehe nicht davon aus, dass die berufliche Tätigkeit von Sharif Mobley mit seinem späteren Aufenthalt im Jemen in Verbindung stehe.

Möglicherweise gehörte Sharif Mobley aus New Jersey zu jener Gruppe englischsprachiger Islamisten, von der Umar Farouq Abdulmutallab, der gescheiterte Flugzeugbomber von Detroit, FBI-Beamten im Verhör berichtet haben will.
Genau wie er, seien noch gut 20 weitere potenzielle Attentäter in der Technik der "Bombe in der Unterwäsche" ausgebildet worden.

Zweifellos hätte Sharif Mobley durch seinen amerikanischen Pass einen entscheidenden Vorteil gegenüber arabischen oder afrikanischen Terrorrekruten gehabt. Jemens Sicherheitskräften ist es zu verdanken, dass die al-Qaida Zelle, der er offenbar angehörte, rechtzeitig aufgespürt wurde.

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Sanaa, Jemens uralte Hauptstadt mit ihren bunten Lehmhäusern, den Bergen am Horizont und der kargen Küste zur anderen Seite, erinnert nur mit sehr viel Phantasie an das Häusermeer von New Jersey gegenüber der Manhattan-Halbinsel.
Sharif M., ein 26jähriger US-Amerikaner somalischer Herkunft wuchs hier auf, besitzt einen amerikanischen und einen somalischen Pass. Er ließ die Vereinigten Staaten vor einigen Monaten hinter sich und zog in den Dschihad.

Ein weiterer al-Qaida Attentäter? - Sharif Mobley aus Buena, New Jersey


"Mein Sohn ist ein guter Muslim, er ist kein Terrorist", versicherte Sharifs Vater in New Jersey vorgestern.
Am vergangenen Sonntag hatte sein Sohn im jemenitischen Sanaa zwei Wachmänner überwältigt und einen von ihnen mit dessen Pistole erschossen. In der vorangegangenen Woche hatten jemenitische Sicherheitskräfte den US-Amerikaner und weitere Terrorverdächtige bei Razzien in Sanaa festgenommen. Sie sollen al-Qaida Zellen gebildet und Anschläge vorbereitet haben.

Als Sharif M. über Schmerzen klagte, brachten ihn die beiden Geheimdienstagenten von einem Gefängnis zum nahegelegenen Al-Jumhuri-Krankenhaus. Um sicherzugehen dass er keinen Fluchtversuch unternahm begleiteten die beiden bewaffneten Agenten Sharif M. auf die Toilette. Dort stürzte sich der Dschihadist urplötzlich auf eine seiner Wachen, entriss dem Mann eine Pistole und schoss ihn nieder.
Aus dem Krankenhaus entkommen konnte der amerikanische Islamist nicht, denn eine jemenitische Anti-Terror-Einheit stürmte das Gebäude und setzte Sharif M. mit Tränengas außer Gefecht. Beim Schusswechsel soll er zudem verwundet worden sein.

Agenturberichten zufolge gab der Polizeichef von Sanaa zunächst an, die verdächtige Person sei deutscher Staatsbürger und habe einen deutschen Pass bei sich gehabt.
Laut SPIEGEL gehen deutsche Behörden aber davon aus, dass es sich hierbei um eine Falschmeldung handelte.
FBI-Beamte besuchten die Familie von Sharif M. bereits und führten Gespräche mit den Eltern.
Diese erzählten sie hätten im Januar das letzte Mal von ihrem Sohn gehört. Um den Islam zu studieren sei er angeblich 2008 in den Nahen Osten gereist.

Sharif M. soll verheiratet sein und eine kleine Tochter haben. Freunde und ehemalige Klassenkameraden beschreiben den Konvertiten als nett aber auch missionarisch ambitioniert.
Ein alter Freund berichtet, nach einem Irak-Einsatz habe er Sharif M. vor vier Jahren das letzte Mal gesehen. Damals hatte der Afroamerikaner nur Hass für seinen alten Freund übrig: "Geh verdammt nochmal weg von mir, du Muslim-Mörder!"

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