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Saturday, November 14, 2009

Tahir Yuldashev lebt (?) - Führer der usbekischen Islamisten hat US-Drohnenangriff überlebt


Ein neues Video der Islamischen Bewegung Usbekistan (IMU) zeigt deren totgesagten Anführer Tahir Yuldashev alias "Mohammed Faruq" in einer Basis der Islamisten in Waziristan. Die Aufnahmen sollen vom Oktober stammen und stehen damit im Widerspruch zu den Informationen, die mittlerweile in den Nachrichten kursierten, Yuldashev sei Ende August oder Anfang September bei einem US-Drohnenangriff ums Leben gekommen.



Im neuen Propagandavideo der IMU sieht man den bulligen Usbeken bei Kämpfen und Predigten in der pakistanischen Grenzprovinz Waziristan. Zu sehen außerdem Kampfjets und Hubschrauber der pakistanischen Armee die Ziele rund um die Lager der Islamisten bombardieren.

Saturday, October 31, 2009

Osama Bin Unscharf? - Details zum eventuellen Bin Laden Video


Nach eingehender Analyse zum Video ist die Verwirrung unter Experten groß. Ist der graubärtige Mann, der für wenige Sekunden im vorletzten As Sahab Video Abu Yahya al Libis Ramadanpredigt lauscht, Osama Bin Laden oder ist er es nicht?

Im Publikum der Terror-Rede des libyschen Extremisten findet sich zumindest eine ähnliche Person, ein älterer Mann mit grau-weißem Bart und weißem Käppchen. Der später in den unscharfen Szenen gezeigte Mann ist jedoch komplett weiß gekleidet, der ältere Herr im Publikum trägt eine dunkle Weste.


Für mich am fragwürdigsten ist die Körpergröße. Osama Bin Laden wurde von jenen die ihn bisher persönlich trafen als sehr groß und schlank beschrieben. Laut Angaben der CIA soll er 1,93m groß sein, ein hagerer, drahtiger Saudi.
Die Person im mysteriösen Al Qaida Video von letzter Woche wirkt eher klein, kleiner als die umstehenden Gäste, von denen der Mann einen umarmt.

Nach Geheimdienstinformationen soll Bin Laden mit einer kleinen Gruppe schwer bewaffneter Leibwächter aus Saudi-Arabien und dem Jemen reisen, keine großen Touren unternehmen und aufgrund einer Erkrankungen weite Strecken meiden. Angeblich scheue er große Menschenansammlungen und gehe auch innerhalb des pakistanischen Grenzgebietes selten nach draußen.
Dazu passt die gefilmte Szene des As Sahab Videos nicht. Hier sind viele Personen anwesend, die wenigsten davon schwer bewaffnet, die typischen schwarz-flecktarn gekleideten Leibwächter Bin Ladens, "Black Guard" genannt, sind nirgends zu erkennen. Das Publikum der Predigt scheint bunt gemischt, jung und alt, Pakistaner, Araber, Afghanen, Usbeken, Afrikaner.


Angesichts der amerikanischen Drohneneinsätze könnte sich Al Qaida entschieden haben Abu Yahyas Ansprache in eine waldige Region der pakistanischen Stammesgebiete zu verlegen. Süd-Waziristan erscheint für eine solche Gelegenheit wenig natürliche Deckung zu bieten, große Waldgebiete sind sehr selten. Weiter nördlich nimmt die Vegetation zu. In Bajaur und Mohmand findet man waldige Täler und noch weiter nördlich im Chitral und an den Grenzgebieten zu Tora Bora werden die Nadelwälder häufiger, ein natürlicher Schutz vor den Predators.

Letztendlich wird nur Al Qaida selbst das Mystrium klären können. Gerade in Zeiten des Krieges in Süd-Waziristan könnte man versuchen die Verfolger auf eine falsche Fährte zu locken. Es wäre fatal und eventuell tödlich jetzt neues Videomaterial des Al Qaida Chefs zu veröffentlichen, das seinen Standort verraten könnte. Geologen, Botaniker und sogar Ornithologen sind im Auftrag der CIA beschäftigt damit die Umgebung in denen die Propagandafilme entstehen zu identifizieren. Ein Fehler von As Sahab Media könnte das Ende der wohl faszinierendsten Verfolgungsjagd der letzten Jahre sein.

Friday, October 30, 2009

Pass von 9/11 Helfer Said Bahaji in Süd-Waziristan gefunden


Stundenlang kämpfte sich Pakistans Armee am vergangenen Wochenende durch bis sie das kleine Dorf Sherwangi in Süd-Waziristan eingenommen hatten. Taliban und Al Qaida verließen überstürzt die Festung aus Lehmhütten, Schützengräben und Waffenkammern. Zurück ließen sie Panzerfäuste, Artillerie-Geschosse, die für IEDs gebraucht werden, Munition und ein ganzes Hightech Arsenal.


In Reisekoffern fanden die Soldaten mehrere Laptops, CDs und DVDs, Bombenbauanleitungen, Satellitentelefone, GPS und anderes technisches Gerät. Zu ihrer Überraschung hatten die Extremisten auch einen ganzen Haufen private Dokumente und Reisepapiere zurückgelassen.
Mehrere spanische Pässe fanden sich darunter, und auch ein Dokument was sie besonders überraschte: der deutsche Reisepass von Said Bahaji.


Bahaji war am 03.September 2001 mit weiteren Islamisten von Deutschland aus über Istanbul nach Karachi gereist. In Hamburg hatte der Sohn einer Deutschen und eines Marokkaners enge Kontakte zur Hamburger Zelle um Mohammed Atta. Als Bahaji im Oktober 1999 heiratete erschienen mehrere der späteren 9/11 Attentäter als Gäste, ein Video der Feier zeigt Said Bahaji neben Ramsi Benalshibh, einem der Helfer der Terrorzelle.
Man vermittelte Bahaji und weitere in Deutschland lebende Islamisten in die Terrorcamps Afghanistans, gerademal eine Woche vor den Terroranschlägen am 11.September 2001.


Seitdem kehrte Bahaji nie wieder nach Deutschland zurück. Seine weiterhin in der Bundesrepublik lebende Frau hielt jahrelang per Email Kontakt zu ihrem Ehemann in Pakistan. Sie wolle ihm endlich nachreisen, hieß es darin, endlich das Land der Ungläubigen verlassen, in dem sie von gerademal 1000EURO Sozialhilfe plus Kindergeld leben müsse. Die Islamisten-Gattin kam 2004 zu dem Entschluss: Al Qaida sei eine fehlgeleitete Sekte die ihr Leben zerstört habe. Bahaji reagierte darauf wütend, korrigierte sie und erzählte wie stolz er sei ein Teil des Dschihads zu sein.

Wo sich Bahaji in Pakistan genau aufhielt ist fraglich. Der BND verfolgte seine Email-Aktivitäten zurück, fand heraus dass er seine Ehefrau aus verschiedenen Internetcafes kontaktierte. Letztendlich aber verlor sich die Spur bereits in Karachi. Vermutlich reiste der Terrorverdächtige von dort aus in die Stammesgebiete und fand seinen Weg zu Al Qaida.

In Bahajis Reisepass (Doppelbild links), der überraschend unbenutzt und neu aussieht, klebt ein pakistanisches Visum (Beispiel im Doppelbild rechts), mit einem Einreisestempel der auf den 04.September 2001 datiert ist, dem Tag an dem der deutsche Islamist in Pakistan landete.

Tuesday, August 25, 2009

Die Grausamkeiten nehmen neue Formen an...


Ein neues Video aus dem pakistanischen Stammesgebiet Süd-Waziristan zeigt eine neue, menschenverachtende Form der Hinrichtung, praktiziert bei den pakistanischen Taliban.

Zwei angebliche Spione geben vor laufender Kamerade ihre Geständnisse ab, Informationen an die USA verraten zu haben und so für Drohnenangriffe verantwortlich zu sein. Wie üblich in den Sharia bestimmten Stammesgebieten an der afghanischen Grenze werden die beiden verängstigten Pakistanis von den Taliban zum Tode verurteilt.
Die Islamisten verbinden ihren Opfern die Augen, umwickeln ihren Hals und Oberkörper mit einem Sprengdraht wie er u.a. im Bergbau verwendet wird.

In der nächsten Sequenz des 15minütigen Videos sieht man nach einander die beiden vermeintlichen US-Agenten am Rand irgendeiner Straße, am hellichten Tag. Anders als bisher üblich werden sie nicht von den selbsternannten Gotteskriegern geköpft oder per Kopfschuss exekutiert sondern sterben durch die Fernzündung der Sprengsätze an ihren Körpern.
Die Leiber der beiden Männer zerfetzen, einer wird offensichtlich durch die Explosion geköpft.

Gefilmt worden soll das ganze im am 27.Juli diesen Jahres.

Wednesday, August 12, 2009

Taliban wollen Video von Baitullah Mehsud veröffentlichen


In einem Internetforum der Dschihad-Szene heißt es die TTP (Tehrik e Taliban Pakistan) wollen sehr bald schon ein Video ihres totgeglaubten Anfühers Baitullah Mehsud veröffentlichen. Eventuell hat nach einem Videobeweis das Rätselraten um das Schicksal des mächtigsten Warlords Pakistans ein Ende.

Hier das Statement der Taliban:

بسم الله الرحمن الرحيم
استكمالا لهذا التحقيق الصحفي المستقل الذي أقوم به واعتمادا على مصادرنا الخاصة في باكستان، فقد حصلنا بالأمس على مزيد من الإيضاحات والمعلومات حول ملابسات هذه القضية الغريبة والتي تفسر إقدام السلطات الباكستانية في إسلام أباد على نشر شائعة مقتل بيت الله محسود زعيم طالبان باكستان.

أفادت مصادرنا في باكستان أن فريقا مكونا من عناصر الاستخبارات الأمريكية والباكستانية اشترك في إعداد وتنفيذ خطة لتصفية بيت الله محسود في معقله في وزيرستان الجنوبية.
هذه الخطة وبإختصار عبارة عن إرسال مجموعات من عملاء الاستخبارات إلى داخل وزيرستان الجنوبية التي تسللت وتمركزت حول مواقع محددة في داخل عمق الإقليم بهدف رصد وتحديد تحركات بيت الله محسود ثم تصفيته! وكان دور طائرات التجسس الأمريكية في هذه الخطة هو تقديم مزيد من معلومات الرصد وإن اقتضى الأمر القيام بتصفية الهدف من الجو عندما تكون الفرصة مواتية!
ولكن بعد شهر تقريبا فشلت تماما تلك المجموعات المتسللة وطائرات التجسس في كشف موقع بيت الله محسود داخل الإقليم! وعزز ذلك من الاحتمالات لدى فريق الاستخبارات بموت بيت الله محسود نظرا لوجود تقارير استخبارية سابقة تفيد بأن الحالة الصحية لبيت الله محسود سيئة نتيجة إصابته ببعض الأمراض المزمنة!

وتقول مصادرنا في باكستان أن فريق الاستخبارات عمد إلى تعديل الخطة بهدف التأكد من مصير بيت الله محسود وكان أحد أركان هذه الخطة الجديدة هو ترويج شائعة حول مقتل بيت الله محسود من خلال وسائل الإعلام لأن أجهزة الاستخبارات الأمريكية والباكستانية تعتقد أن بيت الله محسود شخصية تحب الظهور الإعلامي وهذا سيدفعه إن كان حيا للظهور علنا أمام وسائل الإعلام لينفي بنفسه شائعة مقتله! وبالتالي يمكن رصده وتحديد موقعه!

وعندما قامت طائرات التجسس الأمريكية فجر يوم الأربعاء الماضي بقصف صاروخي لأحد البيوت في وزيرستان الجنوبية، شرع فريق الاستخبارات الأمريكية والباكستانية في تضخيم القضية ولأجل هذا هم روجوا لشائعة مقتل بيت الله محسود بكل ما استطاعوا حتى انهم استخدموا في هذا الأمر بعض المستسلمين باسم طالبان باكستان من قبيلة محسود وهو المدعو تركستان بيتناي وغيره لإكساب هذه الشائعة نوعا من المصداقية ثم أعلنوا عن انعقاد مجلس شورى الجماعة لإختيار خليفة وتمادوا في ذلك لدرجة قيامهم بترويج أنباء عن وقوع صراعات مسلحة داخل الجماعة في صراع على السلطة! ولكن مصادرنا في باكستان تؤكد أن جميع هذه الأنباء والروايات مفبركة ولا أساس لها!

وأضافت مصادرنا في باكستان نقلا عن طالبان باكستان:
لقد حاولوا كثيرا إجبار محسود على الظهور العلني ولكن بيت الله محسود ليس سهلا بل داهية ويعرف مكر أعدائه ويتعامل معهم بحنكته القيادية. كما وعد أصحابه ببث شريط فيديو فريبا لبيت الله محسود.

لقد طلبت من مصادرنا في باكستان مزيد من الإيضاحات حول الحالة الصحية لبيت الله محسود لأنني فهمت في اتصال سابق أن صحته ممتازة ولكن هناك تقارير تفيد أن بيت الله محسود يعاني من بعض الأمراض المزمنة على الرغم من صغر سنه!
فهل هو سليم معافى أم هو مريض ومتعايش مع مرضه أم إنه يعاني من المرض؟

الخلاصة:
- بيت الله محسود حي يرزق في باكستان وستقوم جماعته ببث فيديو قريبا وإصرار السلطات الباكستانية في إسلام أباد على مقتل بيت الله محسود في تلك الغارة لا معنى له وخاصة أن تلك السلطات لم تقدم حتى الآن أي دليل يدعم ادعاءاتها!
- هناك تعاون وثيق بين أجهزة الاستخبارات الأمريكية والباكستانية وصل إلى حد تنفيذ عمليات مشتركة داخل باكستان!
- السلطات الباكستانية تسمح لطائرات التجسس الأمريكية بإستخدام المجال الجوي الباكستاني لتنفيذ غارات داخل الأراضي الباكستانية والتي كما نرى يسقط فيها المدنيين الباكستانيين الأبرياء!
- هذا النوع من الحروب الدعائية التي تستخدمها أجهزة الاستخبارات ضد أعدائها هو في رأي نوع من المقامرة التي تعتمد على المكسب السريع! فإن أصابت الهدف كانت لها تبعات خطيرة على الأنظمة والحكومات والحركات المعادية المستهدفة قد تصل إلى حد انهيارها التام من داخلها وفي لحظة! ولكن ما هي تبعات فشل تلك الدعاية في تحقيق أهدافها؟ أعتقد أنها ستكون نكسة كبيرة وضربة شديدة ستعاني منها أجهزة الاستخبارات الأمريكية والباكستانية لمدة طويلة! وخاصة أن طالبان باكستان كشفت هذا المخطط الذي يهدف إلى تصفية بيت الله محسود!

وسنوافيكم بمزيد من التفاصيل والمعلومات حال توافرها بإذن الله.

وفقنا الله وإياكم لما يحب ويرضى
عبد الله الوزير
12/8/2009


CNN bekam jüngst vom Sprecher der TTP Maulvi Umar die Information Mehsud sei zwar lebendig, aber schwer erkrankt und könne sich deshalb nicht den Medien präsentieren.

Nur zur Erinnerung: Als nur zwei Tage vor dem 11.September 2001 ein Selbstmordkommando Al Qaidas den Führer der Nordallianz Ahmed Shah Massud ermordete vergingen sechs Wochen bis die nordafghanische Anti-Taliban-Allianz zugab ihr Kommandeur sei tatsächlich tot. Wochenlang gab es Dementis, widersprüchliche Aussagen, Ausreden und gezielte Verwirrung obwohl Massud bereits wenige Stunden nach dem Attentat der als Journalisten getarnten Dschihadisten in einem indischen Militärkrankenhaus in Tadschikistan seinen Verletzungen erlegen war.

Saturday, August 8, 2009

BREAKING NEWS: Hakimullah Mehsud & Wali ur Rehman in Schusswechsel getötet (?)


Pakistans GEO TV meldet gerade es sei in Süd-Waziristan zu einem Schusswechsel zwischen Talibanführern gekommen, als diese zusammen kamen um einen neuen Führer zu wählen. Hakimullah Mehsud, der sich heute morgen noch bei BBC gemeldet und den Tod Baitullah Mehsuds dementiert hatte, kam dabei ums Leben. Auch Wali ur Rehman, ein weiterer Kandidat auf die Nachfolge Baitullahs soll getötet worden sein.
Angeblich fand ein Treffen der Tehrik e Taliban Führung statt um einen neuen Anführer der Bewegung zu wählen.

Drei Taliban-Insider behaupten: Baitullah Mehsud lebt


Mittlerweile ist von drei unabhängigen Quellen zu hören dass Baitullah Mehsud den Drohnenangriff von Mittwochnacht überlebt haben soll.

Der "Schlachter von Kurram" oder "Herrscher des Khyberpasses" wie Hakimullah Mehsud genannt wird, meldete sich per Telefon bei einem arabischen Fernsehsender, später auch bei BBC, und erklärte Baitullah Mehsud sei am Leben und führe weiter die Tehrik e Taliban. Zum Beweis werde man bald Videomaterial veröffnetlichen. Auf die Frage, warum Baitullah Mehsud sich nicht selbst melde, erklärte Taliban-Kommandeur Hakimullah, dies sei zur Zeit nicht möglich.

Ebenfalls zu Wort meldete sich die Nr.2 der Tehrik e Taliban Shura, Kommandeur der Provinz Bajaur und einer von Al Qaidas treusten Verbündeten, Maulana Faqir Mohammed. Gegenüber pakistanischen Journalisten berichtete er Mehsud sei am Leben, habe aber nach dem CIA Angriff beschlossen abzutauchen. Er übernehme ab sofort die Taktik Osama Bin Ladens und zeige sich nicht mehr In Persona.

Zuletzt nun behauptete heute der ehemalige Abgeordnete der Stammesgebiete Maulana Meraj er habe über seine Kontakte in Süd-Waziristan erfahren dass Baitullah Mehsud nicht getötet wurde und es auch kein Taliban-Treffen gebe um einen neuen Anführer zu bestimmen.



Von der anderen Seite wurde bekannt dass amerikanische Militärs den pakistanischen Kollegen ein Video des Drohnenangriffs gezeigt hätten in dem eindeutig zu sehen sei dass Mehsud zunächst mit seinem Toyota-Geländewagen zu dem getroffenen Gebäude gebracht werde und das Haus dann auch eindeutig betritt und bis zum Raketeneinschlag auch nicht mehr verlässt. Soweit der Informationsstand, bleibt abzuwarten ob überhaupt die gewünschten DNA Analysen durchzuführen sind, im Moment steht noch Aussage gegen Aussage.

Hakimullah Mehsud: Baitullah lebt, Video wird bald veröffentlicht


Pakistanischen Medien zufolge soll sich einer der mächtigsten Taliban-Führer des Landes, der "Herr über den Khyber-Pass" Hakimullah Mehsud, über den mutmaßlichen Tod Baitullah Mehsuds geäußert haben. Baitullah sei am Leben und führe weiterhin die Tehrik e Taliban Bewegung, ein Video von ihm werde bald beweise dass der Taliban-Führer quicklebendig sei, so Hakimullah.


Bleibt abzuwarten ob dies leere Versprechungen, Ablenkungsmanöver oder einfach nur Falschmeldungen sind.

Friday, August 7, 2009

Pakistans Rätselraten


Wurde Baitullah Mehsud, Führer der Tehrik e Taliban, in der Nacht auf Mittwoch von einer CIA Rakete getötet oder nicht? Der Tag begann mit zitierten Meldungen der Deutschen Presseagentur die von einem Taliban-Kommandeur erfahren haben will dass Mehsud unter den bis zu 10 Todesopfern des Drohnenangriffs in Süd-Waziristan sein soll.

Weder die CIA noch der pakistanische Geheimdienst ISI wollen bestätigen dass Mehsud tatsächlich Geschichte ist. Es heißt man wollte DNA Tests abwarten und brauche 100%ige Beweise. Was spricht nun dafür dass Baitullah Mehsud nach dutzenden vermeintlichen Tötungen tatsächlich zur Strecke gebracht wurde?



1. Geheimdienstberichte wonach sein Netzwerk "unter Schock stehe" und aus abgehörter Kommunikation hervorgehe die Taliban-Bewegung Pakistans suche derzeit nach einem neuen Anführer. In Waziristan seien bereits die ranghöchsten Taliban-Fürsten zu treffen einberufen worden.

2. Aussagen von mehr oder weniger wichtigen Taliban-Kadern aus Pakistan.

Die ranghöchste Quelle ist dabei der Taliban-Kommandeur der nördlichen Bajaur Provinz, Befehlshaber über 3,000 islamistische Kämpfer und Stellvertreter Mehsuds in der obersten Taliban-Shura, Maulvi Faqir Mohammed. Sky News berichtet er habe bestätigt dass Baitullah Mehsud getötet wurde.

Weitere ernstzunehmende Aussagen stammen von Kafayat Ullah, einem von Mehsuds Kommandeuren und Beratern in Süd-Waziristan. Er bestätigte gegenüber AP ebenfalls sei Chef sei zusammen mit seiner zweiten Ehefrau und Leibwächtern durch den amerikansichen Angriff ums Leben gekommen.

Aus Augenzeugen berichten konnten pakistanische Medien inzwischen erfahren dass Mehsuds Leichnam "zu 50% zerstört" gewesen sein soll, als man ihn noch vor Sonnenaufgang am Donnerstag im zwei Stunden Fußmarsch von Makeen entfernten Dorf Nardusai beerdigte. Unter den Opfern des Drohnenangriffs sollen sich außerdem noch weitere Verwandte Mehsuds befinden, darunter ein Bruder.
Als der Taliban-Führer das Haus seines Schwiegervaters Malik Ikramuddin aufsuchte soll er im oberen Stockwerk genächtigt haben. Ein Verwandter oder Freund namens Saidullah habe ihn dort aufgrund seiner Zuckererkrankung mit Insulin behandelt.

Gegen 01:00 schlugen dann die beiden Hellfire-Raketen durch das Dach des Gebäudes und legtes es in Schutt und Asche.

3. Der eindeutigste Hinweis auf den Tod von "Amir Sahib", wie ihn seine Gefolgsleute nannten, ist die Tatsache dass Baitullah Mehsud sich nicht wie in der Vergangenheit telefonisch bei einer Nachrichtenagentur zu Wort meldet und seinen eigenen Tod dementiert.

Der Kopf der Hydra - Baitullah Mehsud ist vermutlich tot


Um 01:00 in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kreiste eine amerikanische Kampfdrohne über dem Dorf Makeen in Süd-Waziristan. Sie
feuerte zwei Raketen auf ein Haus zwei Stunden Fußmarsch vom Ort entfernt ab und zerstörte es vollständig.
In den Trümmern des Gebäudes starben acht Personen. Anwohner berichteten bei einer getöteten Frau handle es sich um eine Ehefrau Baitullah Mehsuds. Angeblich war das zerstörte Gebäude das Haus von Mehsuds Schwiegervater. Er selbst, so hieß es zunächst, sei nicht unter den Opfern.

Inzwischen melden Nachrichtenagenturen Baitullah Mehsuds, Anführer der Tehrik e Taliban, sei höchstwahrscheinlich in dem CIA Angriff Mittwochnacht getöte worden, die restlichen Toten seien seine Leibwächter gewesen. Dies würde erklären weshalb das Gebiet um den Angriffsort schon kurze Zeit nach dem Raketenangriff von Taliban-Kämpfern abgeriegelt wurde.
Baitullah Mehsud sei nahe des Dorfes Nardusai beerdigt wurde, hieß es von einem Taliban-Sprecher. Zum Freitagsgebet komme nun die Taliban-Führung Waziristans zusammen um einen neuen Kommandeur zu bestimmen.

Pakistans Staatsfeind Nr.1 könnte tatsächlich tot sein, zu verdanken hätte Islamabad dies der CIA. Eine Militäroffensive im Juni hatte nicht erreicht was zwei Hellfire-Raketen vermochten.
Für die pakistanischen Taliban starb ihr wichtigster Kriegsfürst, ein Stratege, Patriot und einflussreicher Machtmensch in seiner Heimatregion. Tehrik e Taliban muss einen neuen Anführer bestimmen, aber ob dieser öffentlich benannt wird bleibt fraglich. Kandidaten für Mehsuds Nachfolge gebe es genug. Da wäre der Sohn der lebenden Dschihad-Legende Jalahuddin Haqqani, Sirajuddin, ein Kommandeur über tausende Kämpfer in Afghanistans Ostprovinzen und im angrenzenden Pakistan. Mullah Fazlullah, dessen Vater die Ikone der derzeitigen islamistischen Oppositionsbewegung ist und als Regimegegner in Haft sitzt, kommt ebenfalls in Frage. Auf regionaler Ebene dürften Kader wie Hakimullah Mehsud, Mullah Nazir oder Faqir Mohammed Baitullahs Platz einnehmen.