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Wednesday, March 17, 2010

Al-Qaida Kommandeur getötet - Drohnenangriff auf Miranshah-Zelle


Schon vor wenigen Tagen erreichte die Meldung dschihadistische Internetforen, eine Gruppe Araber sei bei einem US-Drohnenangriff am 09.März nahe der Stadt Miranshah in Nord-Waziristan ums Leben gekommen. Letzte Woche hatten die unbemannten Flugzeuge Raketen auf einen Gebäudekomplex abgefeuert und laut Anwohner acht "Ausländer" getötet.


Miranshah (Nord-Waziristan) aus Drohnen-Sicht

Nach und nach sickerten die Namen der getöteten al-Qaida Kämpfer bis in die Dschih@d-Szene. Die Rede war dort allerdings nur von vier getöteten Dschihadisten. Ein Kuwaiter soll darunter sein, dessen Bruder in Guantanamo in Haft sitzt, ein Marokkaner, ein Pakistaner und ein jemenitischer "Märtyrer" namens "Ghazwan al-Yemeni" (auch Saddam Hussain al Hussami genannt).

Ein Bombenbastler weniger

CIA-Quellen erklärten heute, der Luftangriff in der letzten Woche habe erfolgreich einen Chefplaner al-Qaidas getötet. Hussain al-Hussami sei Hauptverantwortlicher für den Selbstmordanschlag auf die CIA-Basis im afghanischen Khost gewesen und habe auch weitere "Special Operations" von al-Qaida geplant.
Der 30jährige soll laut Dschihad-Insidern 2005 mehrere Monate in jemenitischer und saudischer Haft verbracht haben, bevor er an den Hindukusch reiste. Al-Hussami habe in Kontakt gestanden mit al-Qaida im Jemen und galt als ein Spezialist im Bau von Sprengstoff-Westen und Gürteln. Laut CIA habe er als erfahrener Bombenbauer auch Taliban-Zellen ausgebildet.

Noch bevor US-Geheimdienstler seinen Tod bestätigten, feierte die Dschihad-Szene al-Hussami bereits als Märtyrer. Die Araber die vergangene Woche in Waziristan ums Leben kam, sollen Schüler des legendären al-Qaida Bombenbauers Khabab al-Masri gewesen sein. Auch er starb durch eine CIA-Drohne.
Al-Hussamis Tod beweist, dass die massive Zunahme der Drohnenangriffe nicht ohen Wirkung auf das Terrornetzwerk bleibt.

CIA-Chef hält al-Qaida für geschwächt, warnt vor Einzeltätern

10 von 20 Top-al-Qaida Führern habe man durch diese Taktik bereits eliminieren können, erklärte CIA-Chef Leon Panetta im Washington Post Interview vom Mittwoch. Die Organisation sei geschwächt und zerrüttet. Eine abgefangene Nachricht eines Kommandeurs an Osama Bin Laden zeige wie hilfslos sich die Extremisten fühlten. Darin soll Bin Laden angefleht worden sein, die Führung der Gruppe in Waziristan zu übernehmen, denn die Dschihadisten seien demoralisiert und zermürbt durch die Drohnen.


Panetta warnte aber davor die Schlagkraft al-Qaidas zu unterschätzen. "Die USA sind im Krieg mit dieser Organisation", so der CIA-Chef, "al-Qaida ist weiterhin entschlossen so viele Amerikaner wie möglich zu töten."
Ausgebildete Terroristen wie Najibullah Zazi, der Terroranschläge in New York verüben wollte, habe man im vergangenen Jahr verhaften können. Jedoch sei Zazi genau wie andere al-Qaida Anhänger in den USA vorher nicht CIA bekannt gewesen. Er habe Angst, erklärte Panetta, dass sich noch mehr Schläfer in den Vereinigten Staaten befänden "von denen wir nichts wissen."

Nord-Waziristan im Raketenhagel - Zawahiri, Mustafa Abu Yazid oder Bin Laden getötet?


Die Dorfbewohner in Pakistans Grenzprovinz Nord-Waziristan verlassen nur noch sehr vereinzelt ihre Häuser. Gebiete wo Taliban und ihre ausländischen Dschihad-Söldner hausen, meiden Zivilisten, zu oft regnet es inzwischen amerikanische Hellfire-Raketen, abgeschossen von unbemannten CIA-Drohnen, auf die Dörfer, Höfe und Straßen Nord-Waziristans.

Alleine in den vergangenen drei Tagen, schlugen die US-Drohnen dreimal zu, töteten mehr als 20 Menschen.

16.03.10 - Datta Khel: 5 Raketen abgefeuert auf einen Gebäudekomplex töten mindestens 11 "Foreigners", vermutlich arabische al-Qaida Kämpfer

17.03.10 - 1. Hamzoni: 5 Raketen abgefeuert auf zwei Geländewagen töten mindestens 5 militante Islamisten

2. Datta Khel: 2 Raketen auf einen Gebäudekomplex töten mindestens 3 militante Islamisten

Bemerkenswert ist vor allem das Echo nach dem gestrigen Angriff im Dorf Datta Khel. Laut Angaben der Dorfbewohner starben durch die US-Raketen hauptsächlich "Gäste", was in der Regel heißt es handelt sich um ausländische, meist arabische, al-Qaida Mitglieder.
Um die Toten des Angriffs zu bergen und zu bestatten, so berichten Anwohner, seien arabische Islamisten nach Datta Khel gekommen und hätten einen bis zu 3km breiten Sperrgürtel rund um den Angriffsort errichtet. Kein Dorfbewohner dürfe dieses Areal betreten, hätten die Islamisten gewarnt.

Die Beerdigung von militanten Kämpfern geschah in der Vergangenheit wenige Stunden nach einem Drohnenangriff, und streng nach islamischer Sitte noch vor dem nächsten Sonnenaufgang.
Seit aber die Predator- und Reaper-Drohnen zielt auch jene ins Visier nehmen, die tote al-Qaida und Taliban Kämpfer zu Grabe tragen oder Beerdigungszeremonien abhalten, zögern die Islamisten mit der Bergung der Leichen.
Dass nun ein Sperrgebiet rund um den gestrigen Angriffsort errichtet wurde, deutet daraufhin dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ranghohes Mitglied al-Qaidas ums Leben kam.

Mehrheitlich dürfte es die al-Qaida Führung ohnehin aus den pakistanischen Stammesgebieten in größere Städte gezogen haben, seitdem es wöchentlich zu Drohnenangriffen von Waziristan bis Bajaur kommt.
Die neue Wahlheimt für die afghanischen Taliban ist inzwischen die größte islamische Stadt der Welt, die südpakistanische Hafenmetropole Karachi.

Tuesday, March 9, 2010

Chinesischer Dschihad-Führer starb in CIA-Drohnenangriff


Für Peking war er ein lästiger Unruhestifter, ein gesuchter Terrorist und gehasster Separatist. Er selbst sah sich als Freiheitskämpfer für die muslimischen Uiguren Chinas. Am 15. Februar starb Abdul Haq al-Turkestani, Chef der "Islamic Party of Turkestan", einer militanten Islamisten-Gruppierung aus der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang.


Turkestani wurde in Nord-Waziristan durch die Raketen einer amerikanischen Kampfdrohne getötet. Ob er das Ziel der CIA-Operation war oder rein zufällig starb ist unklar. Pakistanische Geheimdienstler bestätigten inzwischen den Tod des uigurischen Islamistenführers.

Im vergangenen Jahr hatte al-Turkestani in einer Videobotschaft der chinesischen Führung mit Terroranschlägen gedroht. Muslime sollten Chinesen in deren Heimat und im Ausland töten. Die blutige Niederschlagung der Aufstände von Xinjiang würden gerächt, hatte Turkestani geschworen, und der Islam gegen die "ungläubigen Atheisten" der KP-Führung verteidigt.


Um seine Organisation, die für die Errichtung eines islamischen Staates Turkestan kämpft, stärker mit den Netzwerken der Taliban und al-Qaida zu verknüpfen, so berichten ISI-Agenten, sei Turkestani in die pakistanischen Stammesgebiete gereist und habe dort sogar als ein Mitglied der al-Qaida Shura fungiert. Viele Mitglieder der "Islamic Party of Turkestan" trainieren bereits in den Ausbildungscamps der al-Qaida und der usbekischen Gruppierungen.

"Vielleicht bedurfte es einer amerikanischen Raketen um den meistgesuchten Separatisten-Führer Chinas zu töten", sagte ein pakistanischer Geheimdienstler dem US-Sender CBS, "aber die Chinesen sehen dies trotzdem als gute Entwicklung."

Friday, February 12, 2010

Das Monster - Mullah Toofan ist neuer Anführer der Taliban


D
ie ihn kennen nennen ihn "ein Monster", das "Menschen tötet wie Hühner". Mullah Toofan ( = "Tornado" oder "Sturm") ist der Nachfolge des pakistanischen Taliban-Führers Hakimullah Mehsud, der im Januar bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Waziristan so schwer verletzt wurde, dass er wenig später verstarb.


Weiterhin herrscht Unklarheit über das Schicksal Mehsuds. Immer mehr Berichte lassen vermuten, dass der Taliban-Fürst tatsächlich seinen Verletzungen erlag und in seiner Heimatprovinz Orakzai am Khyber-Pass beerdigt wurde. Angeblich brachten die Taliban ihn nach Multan im Landesinneren, wo er letztendlich verstarb.
Einzelne Taliban-Sprecher bestätigten gegenüber pakistanischen Medien den Tod Mehsuds, während der offizielle Pressesprecher Tariq Azzam hartnäckig behauptet Hakimullah Mehsud sei am Leben. Ein Video- oder Tonbandbeweis sei dafür nicht nötig.

Zu vermuten ist dass Mehsud nicht mehr zu den Lebenden gehört, und die Taktik - ähnlich wie bei seinem Vorgänger Baitullah Mehsud - darin besteht so lange den Tod zu dementieren bis sich der Nachfolger innerhalb der Tehrik e-Taliban etabliert hat.

Warum nicht Mehsuds Stellvertreter Wali ur-Rahman sondern der lokale Kommandeur der Orakzai Provinz, Mullah Toofan, die Führung der Taliban übernimmt, ist fraglich.
Toofan der mit richtigem Namen Malik Noor Jamal heißt, gilt als einer der mächtigsten Regionalfürsten der Islamisten.
Seine Brutalität und Kompromisslosigkeit ist ein Anzeichen für eine Entwicklung die überall im Kampf gegen Terrornetzwerke zu beobachten ist: auf einen Hardliner folgen noch radikalere Hardliner.


Mullah Toofan gehört dem Mamozai-Stamm der Provinz Orakzai an, soll allerdings in Kurram ansässig sein. Dort ernannte ihn Hakimullah Mehsud zum Nachfolger von Wali ur-Rahman der den Vizeposten der Tehrik e-Taliban übernahm.
Der 40jährige Toofan fungierte als Imam in der lokalen Moschee seines Heimatdorfes und predigte eine äußerst radikale Version der deobandistischen Lehre. Er soll zwei Söhne und vier Töchter haben, einer seiner Bruder sei derzeit in Dubai geschäftlich tätig.

Eine Videoaufnahme eines Handys zeigt Mullah Toofan vor wenigen Wochen bei der öffentlichen Auspeitschung zweier Jugendlicher. Die beiden Männer waren nach Sharia-Grundlage von einem Taliban-Gericht zu Peitschenhieben verurteilt worden, nachdem sie sich geweigert hatten sich einen Bart wachsen zu lassen und nicht regelmäßig das Gebet verrichteten.

Sunday, January 31, 2010

Pakistan TV: "Hakimullah Mehsud starb nach US-Drohnenangriff"


W
aren die CIA-Jäger vor zwei Wochen erfolgreicher als bisher angenommen? Pakistanische Medien und Ermittler des pakistanischen Militärgeheimdienstes berichten, der Anführer der Tehrik e-Taliban, Hakimullah Mehsud, habe bei einem Drohnenangriff am 14.Januar in Nord-Waziristan schwere Verletzungen erlitten und sei kurz danach in der Region Orakzai verstorben.


Zwar habe der Taliban-Führer nach dem Raketenangriff der CIA-gesteuerten Drohne zwei Audiobotschaften übermittelt um zu beweisen, dass er am Leben sei, Quellen aus den Stammesgebieten würden jedoch bestätigten dass Mehsud in seiner Heimatprovinz den Verletzungen erlag.

Mehsud sei von Shaktoi, wo der Drohnenangriff stattfand, zunächst nach Mamonzai im Orakzai Distrikt am Khyber-Pass gebracht worden. Die Taliban hätten einen Arzt aus Hango beauftraft ihren Anführer zu operieren. Letztendlich sei er aber verstorben und im Dorf Tajaka beerdigt worden.

Von Seiten der pakistanischen Taliban gab es bislang kein Statement. Bereits bei Hakimullah´s Vorgänger, Baitullah Mehsud, dementierten die Islamisten wochenlang den Tod ihres Chefs, bis sie ihn letztendlich doch zum Märtyrer erklärten.

Hakimullah Mehsud hatte sich kurz nach dem Selbstmordanschlag auf eine CIA Basis bei Khost in Afghanistan, zum Anschlag bekannt und war im Bekennervideo an der Seite des jordanischen Attentäters zu sehen.

Sunday, January 10, 2010

Kaum da, schon tot - CIA Rache trifft al-Qaida Sheikh?


E
rst kürzlich hatte ich davon berichtet, dass al Qaida den Jordanier Sheikh Mansour al Shami propagandistisch zu einer neuen Größe heranzieht, da soll dieser auch schon zum "Märtyrer" geworden sein.

Die in Jordanien lebende Familie des Islamisten, der mit richtigem Namen Mahmoud Mehdi Zeidan heißen soll, berichtet, al-Shami sei bei einem CIA Drohnenangriff im pakistanischen Nord-Waziristan getötet worden.

Sheikh al Shami, geboren 1974, studierte bis 1997 Islamisches Recht an der University in Irbid und war 1999 mit einem Teil seiner Familie nach Afghanistan gezogen und hatte sich Osama Bin Laden angeschlossen. Schon kurz nach der Invasion durch die Amerika Ende 2001, floh seine Frau mit den Kindern zurück in die jordanische Heimat. Al Shami blieb und stieg zu einem spirituellen Führer des Terrornetzwerkes auf.

Sein Tod könnte die erste Folge der amerikanischen Vergeltung für das Khost Attentat auf die CIA sein.

Friday, January 8, 2010

Al-Qaida´s Verteidigungsminister stirbt durch CIA-Drohne


"Wir lieben den Tod, so wie ihr das Leben liebt" - mit dieser ideologischen Dschihad-Weisheit prahlt al-Qaida bei jeder Gelegenheit. Der Todeskult des Märtyrertums lässt das Netzwerk als unzerstörbar, beinahe unbesiegbar erscheinen. Werden Anführer oder Kommandeure getötet, rücken neue nach. Die nächste Generation egal welcher Führungsebene steht schon immer bereit und so entwickelt sich die Organisation zu einer hiercharchischen Hydra, der nur schwer beizukommen ist.

Einher mit dieser Eigenschaft geht, dass al-Qaida den Tod von Mitgliedern nur zugern bekannt gibt. Auch Dschihadisten trauern, meist aber aus purem Igoismus, weil ein anderer und nicht sie selbst, den glorreichen Märtyrertod sterben durfte.
Egal ob Bin Laden´s vielleicht zu mächtig gewordener "Prinz im Irak", Abu Mussab al Zarqawi oder der Dschihad-Veteran und Chefausbilder Abu Laith al Libi, sie alle wurden im Internet gefeiert, ihr Tod sektenartig zum Sieg verkehrt und zelebriert.

Gestern dann eine weitere Überraschung, eine Todesnachricht quasi im Nebensatz erwähnt. Mustafa Abu al Yazid meldete sich in schriftlicher Form, um das Attentat auf die CIA-Basis in Khost kurz vorm Jahreswechsel, kurzerhand zum Werk seiner Organisation zu erklären. "Dr.Abu Dujana al Khorasani", dessen wahrer Name Humam Khalil al Balawi war, ein Kuwaiter, in Jordanien als Spitzel angeworben, der letztendlich doch wieder die Seiten wechselte, habe aus Rache gehandelt, erklärte al-Qaida im Statement.


Sheikh Abdullah Said al Libi

Al-Balawis Anschlag sei der Preis den die CIA zahlen musste, für die Mordanschläge ihrer Drohnen im pakistanischen Stammesgebiet. Explizit nennt al Yazid den legendären pakistanischen Taliban-Boss Baitullah Mehsud, al-Qaidas Chefplaner für internationale Anschläge, Saleh al Somali und überraschenderweise auch Abdullah Said al Libi. Den Tod dieser drei zu rächen, sei al-Balawis Auftrag gewesen.

Dass Mehsud durch eine Drohne im August ums Leben kam, ist mittlerweile von allen Seiten bestätigt worden, ein Video seiner Leiche exisitert. Saleh al Somalis Tod meldete der TV-Sender ABC mit Hinweis auf Geheimdienstquellen, die sich mit dem "großen Fisch" schmückten.
Bislang hatte es allerdings keine Hinweise gegeben dass Abdullah Said al Libi ebenfalls nicht mehr unter den Lebenden weilt. Der Libyer, ehemaliger Militär in seinem Heimatland, fungierte als al-Qaidas Militärchef in Afghanistan.

Al-Libi leitete die "Lashkar al Zil", oder Schattenarmee, al-Qaidas Söldnertruppe, zusammengesetzt aus Kämpfern verschiedener pakistanischer Gruppen und ausländischer Terrorrekruten. In Analyseschriften und einem Video äußerte sich al Libi in der Vergangenheit zur militärischen Strategie, mit der die NATO in Afghanistan besiegt werden solle. Dabei erwähnte er auch Deutschland´s Afghanistanpolitik und die Tatsache dass eine linksorienierte Regierung eher für einen Abzug der Bundeswehr stimmen würde.

Al-Qaida hatte versäumt den Tod Abdullah Said al Libis zu verkünden. Ähnlich wie bei Abu Laith al Libi, wird der geheimnisvolle Libyer sicherlich in naher Zukunft in einem Propagandavideo in dschihadistischer Manier gefeiert werden.

Aus US-Geheimdienstkreisen ist zu erfahren, al Libi sei womöglich am 17.Dezember 2009 durch den Angriff von mindestens fünf CIA-Drohnen nahe Datta Khel, in Nord-Waziristan getötet worden. Damals waren Hellfire-Raketen in Gebäuden und Autos eingeschlagen. Neun Taliban-Kämpfer des Haqqani-Klans und mindestens sechs ausländische al-Qaida Extremisten waren ums Leben gekommen, unter ihnen der al-Qaida Kommandeur Zuhaib al Zahibi, ein Nordafrikaner.

Wednesday, August 12, 2009

Taliban wollen Video von Baitullah Mehsud veröffentlichen


In einem Internetforum der Dschihad-Szene heißt es die TTP (Tehrik e Taliban Pakistan) wollen sehr bald schon ein Video ihres totgeglaubten Anfühers Baitullah Mehsud veröffentlichen. Eventuell hat nach einem Videobeweis das Rätselraten um das Schicksal des mächtigsten Warlords Pakistans ein Ende.

Hier das Statement der Taliban:

بسم الله الرحمن الرحيم
استكمالا لهذا التحقيق الصحفي المستقل الذي أقوم به واعتمادا على مصادرنا الخاصة في باكستان، فقد حصلنا بالأمس على مزيد من الإيضاحات والمعلومات حول ملابسات هذه القضية الغريبة والتي تفسر إقدام السلطات الباكستانية في إسلام أباد على نشر شائعة مقتل بيت الله محسود زعيم طالبان باكستان.

أفادت مصادرنا في باكستان أن فريقا مكونا من عناصر الاستخبارات الأمريكية والباكستانية اشترك في إعداد وتنفيذ خطة لتصفية بيت الله محسود في معقله في وزيرستان الجنوبية.
هذه الخطة وبإختصار عبارة عن إرسال مجموعات من عملاء الاستخبارات إلى داخل وزيرستان الجنوبية التي تسللت وتمركزت حول مواقع محددة في داخل عمق الإقليم بهدف رصد وتحديد تحركات بيت الله محسود ثم تصفيته! وكان دور طائرات التجسس الأمريكية في هذه الخطة هو تقديم مزيد من معلومات الرصد وإن اقتضى الأمر القيام بتصفية الهدف من الجو عندما تكون الفرصة مواتية!
ولكن بعد شهر تقريبا فشلت تماما تلك المجموعات المتسللة وطائرات التجسس في كشف موقع بيت الله محسود داخل الإقليم! وعزز ذلك من الاحتمالات لدى فريق الاستخبارات بموت بيت الله محسود نظرا لوجود تقارير استخبارية سابقة تفيد بأن الحالة الصحية لبيت الله محسود سيئة نتيجة إصابته ببعض الأمراض المزمنة!

وتقول مصادرنا في باكستان أن فريق الاستخبارات عمد إلى تعديل الخطة بهدف التأكد من مصير بيت الله محسود وكان أحد أركان هذه الخطة الجديدة هو ترويج شائعة حول مقتل بيت الله محسود من خلال وسائل الإعلام لأن أجهزة الاستخبارات الأمريكية والباكستانية تعتقد أن بيت الله محسود شخصية تحب الظهور الإعلامي وهذا سيدفعه إن كان حيا للظهور علنا أمام وسائل الإعلام لينفي بنفسه شائعة مقتله! وبالتالي يمكن رصده وتحديد موقعه!

وعندما قامت طائرات التجسس الأمريكية فجر يوم الأربعاء الماضي بقصف صاروخي لأحد البيوت في وزيرستان الجنوبية، شرع فريق الاستخبارات الأمريكية والباكستانية في تضخيم القضية ولأجل هذا هم روجوا لشائعة مقتل بيت الله محسود بكل ما استطاعوا حتى انهم استخدموا في هذا الأمر بعض المستسلمين باسم طالبان باكستان من قبيلة محسود وهو المدعو تركستان بيتناي وغيره لإكساب هذه الشائعة نوعا من المصداقية ثم أعلنوا عن انعقاد مجلس شورى الجماعة لإختيار خليفة وتمادوا في ذلك لدرجة قيامهم بترويج أنباء عن وقوع صراعات مسلحة داخل الجماعة في صراع على السلطة! ولكن مصادرنا في باكستان تؤكد أن جميع هذه الأنباء والروايات مفبركة ولا أساس لها!

وأضافت مصادرنا في باكستان نقلا عن طالبان باكستان:
لقد حاولوا كثيرا إجبار محسود على الظهور العلني ولكن بيت الله محسود ليس سهلا بل داهية ويعرف مكر أعدائه ويتعامل معهم بحنكته القيادية. كما وعد أصحابه ببث شريط فيديو فريبا لبيت الله محسود.

لقد طلبت من مصادرنا في باكستان مزيد من الإيضاحات حول الحالة الصحية لبيت الله محسود لأنني فهمت في اتصال سابق أن صحته ممتازة ولكن هناك تقارير تفيد أن بيت الله محسود يعاني من بعض الأمراض المزمنة على الرغم من صغر سنه!
فهل هو سليم معافى أم هو مريض ومتعايش مع مرضه أم إنه يعاني من المرض؟

الخلاصة:
- بيت الله محسود حي يرزق في باكستان وستقوم جماعته ببث فيديو قريبا وإصرار السلطات الباكستانية في إسلام أباد على مقتل بيت الله محسود في تلك الغارة لا معنى له وخاصة أن تلك السلطات لم تقدم حتى الآن أي دليل يدعم ادعاءاتها!
- هناك تعاون وثيق بين أجهزة الاستخبارات الأمريكية والباكستانية وصل إلى حد تنفيذ عمليات مشتركة داخل باكستان!
- السلطات الباكستانية تسمح لطائرات التجسس الأمريكية بإستخدام المجال الجوي الباكستاني لتنفيذ غارات داخل الأراضي الباكستانية والتي كما نرى يسقط فيها المدنيين الباكستانيين الأبرياء!
- هذا النوع من الحروب الدعائية التي تستخدمها أجهزة الاستخبارات ضد أعدائها هو في رأي نوع من المقامرة التي تعتمد على المكسب السريع! فإن أصابت الهدف كانت لها تبعات خطيرة على الأنظمة والحكومات والحركات المعادية المستهدفة قد تصل إلى حد انهيارها التام من داخلها وفي لحظة! ولكن ما هي تبعات فشل تلك الدعاية في تحقيق أهدافها؟ أعتقد أنها ستكون نكسة كبيرة وضربة شديدة ستعاني منها أجهزة الاستخبارات الأمريكية والباكستانية لمدة طويلة! وخاصة أن طالبان باكستان كشفت هذا المخطط الذي يهدف إلى تصفية بيت الله محسود!

وسنوافيكم بمزيد من التفاصيل والمعلومات حال توافرها بإذن الله.

وفقنا الله وإياكم لما يحب ويرضى
عبد الله الوزير
12/8/2009


CNN bekam jüngst vom Sprecher der TTP Maulvi Umar die Information Mehsud sei zwar lebendig, aber schwer erkrankt und könne sich deshalb nicht den Medien präsentieren.

Nur zur Erinnerung: Als nur zwei Tage vor dem 11.September 2001 ein Selbstmordkommando Al Qaidas den Führer der Nordallianz Ahmed Shah Massud ermordete vergingen sechs Wochen bis die nordafghanische Anti-Taliban-Allianz zugab ihr Kommandeur sei tatsächlich tot. Wochenlang gab es Dementis, widersprüchliche Aussagen, Ausreden und gezielte Verwirrung obwohl Massud bereits wenige Stunden nach dem Attentat der als Journalisten getarnten Dschihadisten in einem indischen Militärkrankenhaus in Tadschikistan seinen Verletzungen erlegen war.

Friday, August 7, 2009

Der Kopf der Hydra - Baitullah Mehsud ist vermutlich tot


Um 01:00 in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kreiste eine amerikanische Kampfdrohne über dem Dorf Makeen in Süd-Waziristan. Sie
feuerte zwei Raketen auf ein Haus zwei Stunden Fußmarsch vom Ort entfernt ab und zerstörte es vollständig.
In den Trümmern des Gebäudes starben acht Personen. Anwohner berichteten bei einer getöteten Frau handle es sich um eine Ehefrau Baitullah Mehsuds. Angeblich war das zerstörte Gebäude das Haus von Mehsuds Schwiegervater. Er selbst, so hieß es zunächst, sei nicht unter den Opfern.

Inzwischen melden Nachrichtenagenturen Baitullah Mehsuds, Anführer der Tehrik e Taliban, sei höchstwahrscheinlich in dem CIA Angriff Mittwochnacht getöte worden, die restlichen Toten seien seine Leibwächter gewesen. Dies würde erklären weshalb das Gebiet um den Angriffsort schon kurze Zeit nach dem Raketenangriff von Taliban-Kämpfern abgeriegelt wurde.
Baitullah Mehsud sei nahe des Dorfes Nardusai beerdigt wurde, hieß es von einem Taliban-Sprecher. Zum Freitagsgebet komme nun die Taliban-Führung Waziristans zusammen um einen neuen Kommandeur zu bestimmen.

Pakistans Staatsfeind Nr.1 könnte tatsächlich tot sein, zu verdanken hätte Islamabad dies der CIA. Eine Militäroffensive im Juni hatte nicht erreicht was zwei Hellfire-Raketen vermochten.
Für die pakistanischen Taliban starb ihr wichtigster Kriegsfürst, ein Stratege, Patriot und einflussreicher Machtmensch in seiner Heimatregion. Tehrik e Taliban muss einen neuen Anführer bestimmen, aber ob dieser öffentlich benannt wird bleibt fraglich. Kandidaten für Mehsuds Nachfolge gebe es genug. Da wäre der Sohn der lebenden Dschihad-Legende Jalahuddin Haqqani, Sirajuddin, ein Kommandeur über tausende Kämpfer in Afghanistans Ostprovinzen und im angrenzenden Pakistan. Mullah Fazlullah, dessen Vater die Ikone der derzeitigen islamistischen Oppositionsbewegung ist und als Regimegegner in Haft sitzt, kommt ebenfalls in Frage. Auf regionaler Ebene dürften Kader wie Hakimullah Mehsud, Mullah Nazir oder Faqir Mohammed Baitullahs Platz einnehmen.