Mit 77 Jahren dürfte Michel Germaneau eine der ältesten Geiseln sein, die jemals von Terroristen verschleppt wurde. Der Franzose befindet sich derzeit in der Hand der "al-Qaida im Islamischen Maghreb" und richtete sich in einer Audiobotschaft vor wenigen Tagen an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.

Al-Qaida entführte den französischen Ingenieur am 22.April im westafrikanischen Niger. Germaneau arbeitete für die algerische Öl-Industrie in der Sahara-Region.
Im Statement der Islamisten heißt es, Germaneau würde freigelassen werden, wenn al-Qaida Sympathisanten und Mitglieder aus französischen Gefängnissen entlassen würden.
Eigentlich sollte Hakimullah Mehsud längst tot sein. Nun beweist er mit zwei neuen Videobotschaften, die vom 04.April bzw, vom 19.April stammen soll, dass er einen Drohnenangriff Anfang des Jahres offenbar überlebte.
Mehsud nutzt die Gelegenheit nicht nur seinen Tod zu dementieren, sondern den USA mit Anschlägen in "großen amerikanischen Städten" in den "kommenden Tagen und Monaten" zu drohen. Die "Kämpfer haben die USA infiltriert um sie zu terrorisieren", so Mehsud. Dies geschehe aufgrund der amerikanischen Verbrechen gegen Muslime in Pakistan, Afghanistan, Iraq und dem Jemen.

Der Taliban-Führer erwähnt den Tod seines Vorgängers Baitullah Mehsud, aber auch die erst kürzlich gemeldete Tötung der al-Qaida Chefs im Irak, als Gründe für kommende Angriffe gegen die USA.

Es kam schnell, es kam überraschend unprofessionell und unpräzise. Aber die Botschaft ist eindeutig. Angeblich übernehmen die pakistanischen Tehrik e-Taliban in einem Bekennervideo die Verantwortung für den gescheiterten Autobomben-Anschlag vom New Yorker Times Square.

Ihr Sprecher und Chef-Trainer der Selbstmordattentäter, Qari Hussain Mehsud, der Cousin des im vergangenen Spät-Sommer getöteten Baitullah Mehsud, erklärte das Attentat (was keines war) sei die Rache für den Mord an Baitullah Mehsud und den irakischen al-Qaida Führern.

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