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Wednesday, July 28, 2010

Deutsche Islamisten sterben in Ost-Afghanistan


Offenbar starben vor wenigen Tagen zwei deutsche Islamisten im Osten Afghanistans bei einem amerikanischen Luftangriff. Die beiden Dschihadisten, der eine aus Bonn, der andere aus Berlin, sollen zusammen mit einheimischen Taliban-Kämpfern und anderen ausländischen Islamisten nahe der Grenze zu Pakistan an Angriffen auf NATO-Truppen beteiligt gewesen sein.


Während einer der deutschen Gotteskrieger sofort von den amerikanischen Raketen getötet wurde, erlag der zweite Dschihadist wenig später seinen schweren Verletzungen.

Vom Auswärtigen Amt hieß es gestern, es lägen keine Informationen zum Tod eines deutschen Staatsbürgers in Ost-Afghanistan vor. Auch von Seiten des Verfassungsschutzes gab es die Auskunft, zurzeit könne man nichts dazu sagen ob ein deutscher Dschihadist in Afghanistan getötet worden sei.

Neben dem Saarländer Eric Breininger starben in den vergangenen Jahren bereits weitere deutsche Staatsbürger in den pakistanischen Stammesgebieten und im angrenzenden Afghanistan.
Javad S. alias "Abu Safiyya" aus Bonn, wurde Ende 2009 von pakistanischen Soldaten erschossen. Ebenfalls tot sein soll der Berliner Dschihadist Danny R., sowie der aus Salzgitter stammende Propagandachef der "Islamischen Dschihad Union" (IJU), Ahmet M.

Der Deutsch-Türke Cüneyt C. aus dem bayerischen Ansbach verübte als Mitglied der IJU im März 2008 ein Selbstmordattentat auf eine US-Militärbasis im afghanischen Khost. Mindestens zwei afghanische und zwei amerikanische Soldaten starben bei diesem Anschlag.
Cüneyts Kampfgefährte Sadullah K. kam im Oktober 2007 bei einem US-Raketenangriff auf ein pakistanisches Terrorcamp ums Leben.

Tuesday, August 18, 2009

Der Weg zu den Urnen ist ein blutiger


UPDATE II:

Letzter Stand der Dinge bezüglich des Selbstmordanschlages am Stadtrand von Kabul:

getötet

1 ISAF Soldat
2 UN Mitarbeiter
7 Zivilisten

verletzt

2 ISAF Soldaten
1 UN Mitarbeiter
53 Zivilisten


UPDATE:



Wie aus Kreisen des afghanischen Innenministriums bekannt wurde sprengte sich heute kurz nach 13 Uhr Ortszeit ein Selbstmordattentäter mit seiner Autobombe am Stadtrand von Kabul neben einem NATO-Militärkonvoi in die Luft. Die Jalalabad-Straße führt aus der afghanischen Hauptstadt direkt zum Militärstützpunkt Bagram. Augenzeugen berichten etwa zehn westliche Militärfahrzeuge seien durch die Explosion in Brand gesetzt werden, sieben Menschen wurden getötet, noch ist unklar ob sich darunter ISAF-Soldaten befinden.
Bei einer weiteren Bombenexplosion im Osten Afghanistans sollen zwei amerikanische Soldaten ums Leben gekommen sein.


Afghanistan soll übermorgen wählen. Ein Volks ist aufgerufen ihre neuen politischen, wahrscheinlich korrupten, Washington loyalen Führer zu bestimmen. Demokratie in einem Land der Stammeskultur bedeutet nichts anderes als die Wahl aufgrund ethnischer Herkunft, aufgrund der Zugehörigkeit zum Stamm oder Klan. Seit Jahrhunderten vereint die "Afghanen", die in Wahrheit Paschtunen, Tadschiken, Hazara, Usbeken, Belutschen, Turkmenen und andere Volksgruppe sind, eingezwängt in von Kolonialmächten gezogenen Grenzen, nur eines: der Widerstand gegen ausländische Besatzung

.
Bis unter enormen Sicherheitsvorkehrungen die 17 Millionen Wahlberechtigten am Donnerstag an die Urnen ziehen können, werden noch viele Bomben explodieren, Raketen und Mörser einschlagen, Soldaten der ISAF in Gefechte verwickelt werden und die Taliban viele kleine propagandistische und echte Siege feiern.
Nachdem am Samstag bereits ein Selbstmordattentäter der Taliban das ISAF- Hauptquartier in Kabul angegriffen und sieben Menschen mit in den Tod gerissen hatte, häufen sich im ganzen Land die Anschläge der Gotteskrieger.

Wiederholt kam heute Morgen eine Bundeswehrpatrouille nahe Kunduz unter Beschuss, angeblich starben beim Gefecht mehrere Angreifer. Mindestens zwei Grad-Raketen waren kurz zuvor im und in der Nähe des Präsidentenpalastes von Kabul eingeschlagen. Ein Taliban-Sprecher ließ verlauten man habe vier Raketen auf die Ziele in der Hauptstadt abgefeuert.

Nur wenige Stunden später raste ein Selbstmordattentäter mit seiner Autobombe auf der Jalalabad Road im Herzen Kabuls in einen Konvoi der Afghan National Army (ANA), vier Soldaten und zwei Zivilisten kamen ums Leben.
Die eigentlich friedliche Provinz Jawzjan im Norden Afghanistans wurde heute Schauplatz eines Mordes. Abdul Rahim, Provinzkandidat bei der kommenden Wahl, wurde von Taliban niedergeschossen.
In der südlichen Provinz Uruzgan tötete ein weiterer Taliban-Suizidbomber drei ANA Soldaten und zwei unbeteiligte Afghanen und im östlichen Jalababad wurden bei einem Raketenangriff vier Frauen und vier Kinder teils schwer verletzt.

Es wird heute nicht bei diesen Attacken bleiben, die Taliban haben geschworen die unislamische Wahl mit allen Mitteln zu verhindern, die drohen den Wählern, rufen zum Boykott auf. Mit Blut wollen sie den Weg zu den Urnen vorzeichnen, sie wollen die Herrschaft Gottes über die Herrschaft von korrupten Volksvertretern. Weder der NATO noch den erbärmlich ausgestattet und ausgebildeten afghanischen Sicherheitskräften wird es gelingen die Afghanen zu schützen. Sie werden zu macht- und hilflosen Zuschauern des Projektes der "Demokratisierung" einer archaischen Hirtenkultur.

Thursday, July 23, 2009

CIA: Sa´ad Bin Laden vermutlich tot


Unbestätigten Berichten aus dem US-Verteidigungsministrium zufolge soll ein Sohn Osama
Bin Ladens, Sa´ad Bin Laden Anfang des Jahres bei einem amerikanischen Raketenangriff in Pakistan getötet worden sein. Quellen aus der amerikanischen Geheimdienstszene erklären man sei “80-85% sicher” der Bin Laden Sprössling sei tot, sicher
könne man sich nicht sein “außer man habe DNA oder andere schwerwiegende Beweise”.
Wo eine der US-Predator-Drohnen Sa´ad Bin Laden getroffen haben soll wurde nicht bekannt. Seit Jahresbeginn fanden
in der pakistanischen Stammesregion 31 Angriffe der unbemannten Flugkörper statt, die meisten davon in der Provinz Nord-Waziristan. Mehrere hochrangige Taliban- und Al Qaida Funktionäre konnten so durch die CIA ermordet werden. Vermutlich kam auch Bin Laden´s bei einem Luftangriff auf eines der islamistischen Ausbildungslager ums Leben.

Sa´ad Bin Laden, geboren 1979, wurde als wahrscheinlichster Nachfolger seines Vaters in der Führungsriege der Al Qaida gehandelt. Er schloss sich, anders als die meisten Kinder Osama Bin Ladens, dem terroristischen Feldzug seines Vaters an und stieg in der Hierarchie der Al Qaida zu einer der Planungsfiguren auf.
Nach Beginn des Afghanistan-Krieges gegen das Taliban-Regime 2001 floh Sa´ad Bin Laden zusammen mit weiteren Kadern des Terrornetzwerkes in den Iran. Dort soll ihn das Mullah- Regime aufgegriffen haben, weigerte sich jedoch ihn an die US-Behörden auszuliefern. Man stellte ihn in Teheran unter Hausarrest.

Erst nachdem die iranische Regierung ihm im September 2008 erlaubte sich wieder frei zu bewegen, reiste der Bin Laden Sohn nach Pakistan. Laut Geheimdienstquellen soll er sich im Nordwesten des Landes mit dem Al Qaida Vizechef Ayman al Zawahiri getroffen haben. In dessen Auftrag, so heißt es, habe Sa´ad Bin Laden Bin Osama Bin Mohammed Bin Awad Bin Laden auch Kontakte zur “Spezialeinheit” der iranischen Revolutionsgarden hergestellt.
Seit jener Zeit reiste Sa´ad Bin laden vermutlich zwischen Iran, Afghanistan und Pakistan hin und her, fungierte als Organisator und Planer weiterer Anschläge.

US-Terrorexperten sehen ihn als einen der erfahreneren Terrorführer, der seinem
Vater an die Spitze des Dschihad-Netzwerkes nachfolge könnte. Direkt involviert soll Sa´ad Bin laden in die Anschläge auf die Wohnanlagen von Riad (Saudi- Arabien) im Jahr 2003 gewesen sein, sowie auf die US-Botschaft im jemenitischen Sanaa 2008. Ähnlich wie Osama Bin Laden knüpfte auch sein Sohn durch Heirat Kontakte in islamischen Ländern. Sa´ad Bin Laden soll mit einer Jemenitin verheiratet sein und mehrere Kinder haben.

Wie üblich bei solch prominenten Figuren wie der Bin Laden Familie ranken sich auch um den ältesten Sohn Osamas Mythen und Legenden.
Noch vor Ende seines Hausarrests im letzten Jahr soll er 2007 über Marokko in den Libanon gereist sein. Ziel seiner Reise sei das Nahr el Bared Flüchtlingslager gewesen, ein Slum zehntausender Palästinenser.
Libanesische Geheimdienstler hätten schon früh erfahren ass der Bin Laden Sohn in die Zedernrepublik gereist war, und starteten eine Razzia in einem Apartment in Tripoli. Die Terrorfahnder vermuteten dort ein Versteck der islamistischen Fatah al Islam Gruppe.
Ihr wollte sich Sa´ad Bin Laden angeblich anschließen, und schmuggelte sich für diesen Zweck unter dem Pseudonym "Shahin" in das Palästinensercamp Nahr el Bared, einer Hochburg der sunnitischen Extremisten.
Einige Tage nachdem die Kämpfe zwischen den Fatah al Islam Fundamentalisten und der libanesischen Armee im Jahr 2007 ausgebrochen waren stieß Sa´ad Bin Laden zu den Dschihadisten. Nur einen Monat später fanden die Sicherheitskräfte heraus dass es sich bei dem saudischen Kommandeur einer Fatah al Islam Einheit namens "Shahin" in Wahrheit um den Sohn Osama Bin Ladens handelt.