
Mehrfach rief Mohammad dazu auf, muslimische Kinder zu Dschihadisten zu erziehen. "Wir wollen viele Kinder haben und sie zu Soldaten machen, die den Islam verteidigen", so Mohammad.
Australische Sicherheitsbehörden sahen in ihm ein Risiko, beschlagnahmten mehrfach DVDs und CDs des Predigers. Letztendlich verließ der charismatische Salafisten-Prediger Downunder und lebt seitdem im Libanon. Per Video-Live-Schaltung erreicht Feiz Mohammad weiterhin seine Anhängerschaft in Europa, Nordamerika und Australien, auch in Moscheen und Kulturzentren.
Eine solche Predigt wurde nun der niederländischen Zeitung "Telegraaf" zugespielt. Darin zu hören ist Mohammad mit seinem australischen Akzent, der erklärt, ein "dreckiger Politiker in Holland", womit er höchstwahrscheinlich den Rechtspopulisten und Islam-Feind Geert Wilders meint, müsse getötet werden, weil er den Islam und den Propheten Mohammad beleidigt habe.
"...das ist der Grund warum dieser Satan, dieser Teufel, dieser Politiker in Holland dies tut, solche abscheulichen Dinge sagt", so Mohammad, "Jeder der den Islam beleidigt, jeder der über den Islam lacht und ihn erniedrigt, seine Bestrafung ist: der Tod". Unter einer islamischen Regierung würde der niederländische Politiker "enthauptet ihn, hackt seinen Kopf ab", erklärt der libanesische Prediger weiter.
Bislang ist unklar, von wann Feiz Mohammads Predigt stammt, die offenbar versucht zu vermitteln, weshalb Geert Wilders den Tod verdient hat.
Der niederländische Politiker und Vorsitzende der "Partei für Freiheit" sorgt seit Jahren durch seine kontroversen Aussagen über den Islam und den Propheten Mohammad für Aufsehen. Nun äußerste sich Wilders besorgt über die Hasspredigt aus dem Libanon. Er stehe mit dem niederländischen Geheimdienst in Kontakt, so Wilders, dieser besäße die Tonbandaufnahme schon längere Zeit, habe ihn bislang aber nicht darüber informiert.
No comments:
Post a Comment